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Back23/03/2007

Deutsche Ratspräsidentschaft wird ihrer Führungsrolle gerecht/ German Presidency meets its responsibility to lead. Joseph Daul MEP

 


DAUL, Joseph"Die Römischen Verträge sind der Dreh- und Angelpunkt des europäischen Abenteuers, denn sie haben es ermöglicht, dass ein Krieg zwischen den Partnern in der Europäischen Union inzwischen weder möglich noch vorstellbar ist. Deshalb brauchen wir auch in Zukunft mehr und nicht weniger Europa". Dies erklärte der Vorsitzende der EVP-ED-Fraktion im Europäischen Parlament, Joseph Daul (UMP/F), beim Europäischen Abend der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament in Berlin.

Daul verwies in seiner Rede darauf, dass sich die EVP-ED-Fraktion seit ihrer Gründung vor mehr als 50 Jahren immer für "mehr europäische Integration und ein politischeres Europa" ausgesprochen habe: "Was unsere Parteienfamilie eint, ist das Bewusstsein gemeinsamer Werte und Freiheiten - insbesondere die Freiheit, Werte zu schaffen und deren Früchte zu ernten. Zu unseren Werten gehören aber auch die soziale Sicherheit unserer Bürger und der Schutz des Erreichten".

Der Fraktionsvorsitzende dankte den Vorsitzenden der CDU/CSU-Gruppe, Werner Langen (CDU) und Markus Ferber (CSU), für das herausragende Engagement der deutschen Delegation im Rahmen der Fraktion. "Unsere politische Familie hat aber auch die europäische Einigung traditionell vorangebracht. An dieser Stelle möchte ich der deutschen Ratspräsidentschaft und vor allem der amtierenden Ratspräsidentin Angela Merkel ausdrücklich meine Anerkennung dafür aussprechen, in diesen Zeiten der Unsicherheit eine echte Führungsrolle in Europa einzunehmen. Sie ist ein Glücksfall für Europa!", betonte Daul.

Der gebürtige Elsässer rief dazu auf, die Erfolgsgeschichte der Europäischen Union fortzuschreiben. Die Europäische Union stehe heute in der Welt nicht nur für den Export von Waren und Dienstleistungen, sondern auch für die "Ausfuhr von Werten", denn sie symbolisiere in einer immer unsicherer werdenden Welt Integration, Solidarität und die soziale Marktwirtschaft. "Sie muss aber auch für Mut zu Wettbewerb und Wachstum stehen. Wir müssen deshalb den Mut für klare Entscheidungen haben und dabei an einem Strang ziehen. Der letzte EU-Gipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs, bei dem gemeinsame Ziele für den Klimaschutz beschlossen wurden, war ein Meisterstück Angela Merkels und der Beweis dafür, dass wir Europäer die gemeinsamen Herausforderungen annehmen wollen", so Daul abschließend.

Für weitere Informationen:
EVP-ED-Pressestelle, Knut Gölz, Tel: +32-479-972144
EVP-ED-Pressestelle, Antoine Ripoll, Tel: +32-475-856290


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